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Die Vize-Weltmeister mussten gegen Heinrichmeyer/Nüsse in den 4. Satz!

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Nach diesem platzierten Rückhand-Flip muss sich Ding Yi ganz schön strecken!IMG 0090 320x213Die acht Teilnehmer der Doppel-Vorrundengruppe 1 vor dem Start (n.l.n.r.): Ding Yi, Aleksei Rodin, Hilmar Heinrichmeyer, Reinhold Nüsse, Eugen Zakyi, Jan Dudasik, Frank Ahrens, Andreas Zimmermann.
 
Die Vize-Weltmeister mussten gegen Heinrichmeyer/Nüsse in den 4. Satz!
 
HH/Tampere. Insgesamt 1800 Tischtennis-Spieler zwischen 40 und 94 Jahren sind im finnischen Tampere bei den Europameisterschaften in den acht Altersklassen Senioren 40, 50, 60, 65, 70, 75, 80 und 85 an den Start gegangen. Mit dabei waren mit Reinhold Nüsse (SpVgg. Brandlecht/Hestrup) und Hilmar Heinrichmeyer (SV Vorwärts Nordhorn) auch zwei Grafschafter Sportler.Für die neue Nr. 1 unserer Dritten war es der neunte Start auf Europa-Ebene.
Zum Auftakt der Titelkämpfe, die eine Woche lang in einer Halle an 90 Tischen durchgeführt wurden, fanden die Einzel-Vorrundenspiele statt. Hilmar Heinrichmeyer startete furios: Gegen den russischen Langnoppenspieler Oleg Brysin (Belon Yzhevsk) spielte er drei Sätze lang hochkonzentriert und kam beim 13:11, 11:9 und 11:6 immer besser mit dem schwierigen Material des Gegners zurecht. Im zweiten Spiel gegen den Schweizer Jean-Marc Wichser vom TTC Fribourg hätte der Nordhorner den Einzug in die Hauptrunde perfekt machen können, doch nach dem 9:11-Verlust des fünften Satzes war dieses Thema praktisch erledigt, denn gegen den souveränen tschechischen Gruppensieger Miloslav Studynka von Educo Bratislava bestand trotz des vermeintlich knappen 11:13, 9:11 und 9:11 keine reelle Siegchance. Als Gruppendritter trat der Nordhorner dann am Donnerstag in der Einzel-Trostrunde an, wo er gegen den Finnen Timo Reijola (Toukolan Teräs) nur im gewonnenen ersten Satz mithalten konnte. Danach verzweifelte Heinrichmeyer an den schwierigen Aufschlägen des Penholderspielers, von denen er trotz seines Noppengummibelags nur jeden sechsten auf die andere Seite des Tisches zurückbrachte. Das war Tischtennis zum Abgewöhnen! Deutlich mehr Spaß hatte da am Dienstag die Vorrunde des Senioren 50-Doppels gemacht, bei der wohl kein Paar am Start war, das auf dieser Ebene schon so oft zusammen gespielt hat wie Heinrichmeyer und Nüsse. Im niedersächsischen Auftaktspiel gegen Frank Ahrens/Andreas Zimmermann (GW Vallstedt/ETSV Eschershausen) ließen sich die beiden Grafschafter auch von einem 1:2-Satzrückstand nicht beeindrucken und setzten sich schließlich im fünften Satz klar gegen die Paarung aus den Bezirken Braunschweig und Hannover durch. Im zweiten Spiel wartete dann keine geringere Paarung als die amtierenden Vize-Weltmeister Ding Yi/Aleksei Rodin (Österreich/Russland) auf Heinrichmeyer/Nüsse. Bereits im letzten Jahr bei der WM im neuseeländischen Auckland hatten die Grafschafter diese Paarung beobachtet, trafen diese dort doch auf die Deutschen Klaus Guckeisen/Andreas Krämer. Mit Guckeisen hatte Heinrichmeyer bei der WM 2008 in Rio de Janeiro die Hauptrunde und dort mit dem 17. Platz sein bisher bestes internationales Ergebnis erreicht, und Andreas Krämer hatte 1981 in der Nordhorner Kreissporthalle beim Bundesranglistenturnier der Jungen den 2. Platz belegt. Nun also mussten Heinrichmeyer/Nüsse selbst gegen Yi/Rodin antreten, und sie machten die Sache gegen den gebürtigen Chinesen und langjährigen Bundesligaspieler (TTC Frickenhausen; TTC Fulda-Maberzell) und seinen um Klassen schlechteren russischen Partner besser als erwartet. Nach dem 7:11 im Auftaktsatz glaubten die Zuschauer an Tisch 1 ihren Augen nicht, als die beiden Grafschafter gegen den vierfachen Olympiateilnehmer und zweifachen Senioren-Weltmeister im 2. Satz mit 6:1 und 8:4 in Führung gingen, bevor dann am Satzende doch nur ein 11:13 zu Buche stand. Doch Heinrichmeyer/Nüsse hatten jetzt Blut geleckt und gewannen den 3. Satz mit 11:9. Es war schon unglaublich, dass selbst ein Weltklassemann wie Ding Yi mit den schnellen Hardbat-Rollaufschlägen des Vorwärts-Spielers seine liebe Not hatte. Die platzierten und überaus clever gesetzten Blockbälle von Nüsse taten ihr Übriges. Nach drei Sätzen hatten die späteren Vizeeuropameister aber das unorthodoxe Spiel von Heinrichmeyer/Nüsse durchschaut und sich mit 11:2 durchgesetzt. Immerhin verloren Yi/Rodin im ganzen Turnier in ihren neun Doppeln danach nur noch im Halbfinale und im Finale wieder Sätze.Heinrichmeyer/Nüssse jedoch hatten ihr Pulver jetzt verschossen. Gegen die deutlich schlechteren Slowaken Jan Dudasik/Eugen Zakyi lief im letzten Gruppenspiel gar nichts mehr, und ebenso chancenlos schieden sie dann am Freitag nach einem 0:3 gegen die deutsch-österreichische Paarung Hanns-Peter Hinsch/Helmut Jäger auch aus der Trostrunde aus.Dennoch haben die beiden in Tampere mit dem Satzgewinn gegen Ding Yi ihr Highlight gehabt, und es ist fraglich, ob sie das im nächsten Jahr bei der Senioren-WM im spanischen Alicante toppen können, bei der dann 5000 Starter an 400 Tischen geplant sind. Wer dabei sein will: Einzige Bedingung: Jahrgang 1976 oder älter, und ein wenig Kleingeld für Startgeld, Flug, Quartier und Verpflegung!
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