Bericht GN vom 05.11.2016

Damen 1
Foto: Rump GN
 
Landesligist SG Neuenhaus/Uelsen feierte am Freitagabend einen 22:19-Sieg. Die Nordhornerinnen scheiterten in der voll besetzten Halle in Uelsen an der starken Abwehr der Gastgeberinnen.
 

how Uelsen. Dank einer famosen Abwehrleistung haben die Landesliga-Handballerinnen der SG Neuenhaus/Uelsen am Freitagabend das Grafschafter Spitzenspiel gegen Vorwärts Nordhorn gewonnen. Beim 22:19-Erfolg in der voll besetzten Sporthalle in Uelsen ließen sie in der ersten Halbzeit nur sieben Gegentore zu (12:7). „Die Defensive war heute Abend einfach top. Meine Spielerinnen haben richtig Beton angerührt“, freute sich Trainer Hans Paust. Seinem Team reichten gegen so einen nie aufsteckenden Gegner am Ende 22 Tore, um einen sicheren Heimsieg einzufahren – und nach Minuspunkten mit dem Nordhorner Konkurrenten gleichzuziehen.

Das erste Tor des Abends erzielte Sabrina Kuite für die Gäste, Sabrina Heck verpasste danach von der Siebenmeter das 2:0. Die SG-Handballerinnen konterten und führten mit 2:1 und 3:2, ehe Vorwärts die Partie ein weiteres Mal drehte. In der 17. Minute lag Nordhorn mit 5:3 vorne – es sollte aber die letzte Führung bleiben. „Danach haben wir die Partie über weite Strecken dominiert“, freute sich Paust. Er meinte wohl auch die starke Phase kurz vor und nach der Pause: Eine 7:6-Führung in der 23. Minute baute sein Team immerhin bis zur 33. Minute auf 14:7 aus. Die SG spielte ihre Angriffe lange und diszipliniert aus, während die Vorwärts-Handballerinnen auf der anderen Seite mit der aggressiven Verteidigung nicht zurechtkamen.

Dass die Nordhornerinnen doch noch einmal ins Spiel zurückfanden und mit einem 5-Tore-Lauf auf 13:15 (43.) verkürzen konnten, lag auch an ihrer Torfrau: Michelle Helmer zeigte gegen ihren Ex-Klub eine klasse Leistung. „Sie kennt ihre ehemaligen Mitspielerinnen natürlich noch genau“, sagte Paust. Beim Stand von 16:14 in der 44. Minute überstand die SG eine kritische Situation, warf in zweifacher Unterzahl zwei Tore in Folge und sorgte mit dem 19:14 gut zehn Minuten vor Schluss schließlich für eine Vorentscheidung. Vorwärts kämpfte sich noch einmal auf drei Tore heran, zu diesem Zeitpunkt waren aber keine anderthalb Minuten mehr zu spielen